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Flegler gewinnt rasantes Finale PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Hannah Piesch   
Freitag, 5. Dezember 2014
Nach seinem offiziellen Wechsel zur TSG heißt der frühere Bundeskader Fechter Michael Flegler sich mit seinem sechsten Sieg des Backnanger Degens selbst willkommen. Im Damendegen siegte die gebürtige Backnangerin Hannah Piesch.

Flegler gab am Turniertag weder in der Vorrunde noch auf seinem Weg ins Finale ein einziges Gefecht aus der Hand. Mit vier Siegen in der ersten Runde und vier weiteren in der Zwischenrunde qualifizierte sich der Routine für einen guten Ausgangsplatz in der Direktausscheidung der besten 16 Fechter. An dieser Hürde scheiterten zwei weitere Starter der TSG: Rainer Mögle und Andreas Greif. Der sonst als Trainer beratend neben der Bahn aggierende Valentin Pora qualifizierte Weiter im K-O. Modus, wo er seinen Meister in Randolf Essig aus Ditzingen fand. Ebenfalls im K.O. Modus schickte Flegler Matthias Reinhardt (TG Biberach) und Jens Becker (SV Böblingen) souverän in den Hoffnungslauf. Im Finale traf er erneut auf Becker und gewann mit 15:6 Treffern. Im Halbfinale konnte der junge Böblinger Daniel Karle keinen Nutzen aus seinem konditionellen Vorteil ziehen. Dies war der Startschuss für ein außergewöhnliches Finale gegen Johannes Wiesemann aus Darmstadt. Zunächst näherten sich die Duellgegner sich nur langsam aneinander an. Fleglers Zeitspiel ging auf: Das eigentlich neun minütige Gefecht wurde durch die Passivitätsregel auf die letzte Minute herunter gebrochen. Das bis dahin ruhige Gefecht nahm nun Fahrt auf und Wiesemann konnte die durch einen gezielten Flash auf die Brust seinen ersten Treffer sichern. Es dauerte 30 Sekunden, bis Flegler das richtige Gegenmittel fand und selbst mit blitzschnellen Angriffen seinen Gegner keine Chance mehr lies, angemessen zu reagieren. Nach den nervenaufreibenden letzten Sekunden des Herrendegen Finales konnte Flegler mit einem 5:4 Endstand sich den 45. Backnanger Degen als Gewinn sichern.

Aus Backnanger Sicht war der Tag jedoch doppelt golden: Im Damendegen erfochte sich die ehemalige Backnanger Hannah Piesch (FC Tauberbischofsheim) nach anfänglichen Schwierigkeiten im Finale gegen die Ditzingerin Mareike Ziegler eindeutig mit nur neun Gegentreffern den Sieg des 28. Backnager Damendegens. Auf Grund der ausgeglichenen Vorrundenbilanz von drei Siegen sowie drei knappen Niederlagen traf Piesch im Viertelfinale auf die Heidenheimerin Tanja Gmelin, gegen die sie in der Vorrunde noch das Nachsehen haben musste. Doch die entscheidenden ersten Treffer setzte diesmal Piesch sowohl durch Angriffe als auch durch Paraden der gegnerischen Attacken. Mit 15:13 Treffern qualifizierte sie sich für das Halbfinale gegen ihre Trainingspartnerin Lisa Nahm (FC Tauberbischofsheim). Weniger Glück hatte die zweite Backnanger Starterin Viktoria Krautter, die im Viertelfinale der älteren Vanessa Berger aus Ditzingen 15:11 unterlag. Die 20-jährige Hannah Piesch sorgte im Halbfinale durch eine ständige zu kippen drohende Führung von nur einem Treffer für Spannung bei den Zuschauern. Diese baute sich erst beim letzten entscheidenden Treffer zum 15:14 Endstand wieder ab. Im Finale konnte Sie eher ihre Stärken beweisen. Sie lies Mareike Ziegler aus Ditzingen gekonnt ins Leere laufen.

Das „Heimspiel“ für die TSG Fechter kann als rundum gelungen betittelt werden: Der Backnanger Degen hängt bis zum nächsten Jahr in einem Backnanger Wohnzimmer, Der Wanderpokal der Damen wird Backnang ebenfalls nicht verlassen und der reibungslose Turnierablauf sowie die familiäre Stimmung überzeugte die Gäste schon jetzt nächstes Jahr wieder zukommen.

 
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